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Wie schafft man über die diversen Kanäle eine gute Brand-Experience?

Die digitale Welt ist eine Herausforderung in der Markenführung. Schnell wechselnde Kanäle, unterschiedliche Endgeräte und neue Plattformen erfordern Flexibilität, Mitmach-Mentalität und Denken über traditionelle Grenzen hinweg: Offline oder online? Welche Technologie und wer produziert den Inhalt? Diese Unterteilungen werden immer unwichtiger. Die Kernfrage lautet: Wie erschaffe ich konsistente Markenerlebnisse auf allen Kommunikationskanälen?

Felix Widmaier, Head of Creation bei Namics

Felix Widmaier, Head of Creation bei Namics

Felix Widmaier, Namics‘ Head of Creation, #namcom12

Digital ist kein Kanal, Digital ist immer

Die Devise muss lauten Fokus, Fokus, Fokus… Welches sind die eigenen Themen? Dabei ist Digital kein Kanal, Digital ist immer!

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Auffällig ist die aktuelle Verschönerung der Endgeräte, Browser, Social Networks, etc. Viele bieten jetzt grosse Hintergrundbilder und schöne Interaktionselemente.

Sogar der GE Geschäftsbericht ist online hochattraktiv aufgemacht.

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Felix Widmaier: Attraktiver Geschäftsbericht von GE Money Bank

10 Learnings

  1. Es tun
  2. Wenn man Apps baut, sollte man auch die entsprechenden Endgeräte zur Verfügung haben…

  3. In Projekten denken
  4. Man sollte nicht in “App” oder “Microsite” sondern in Zielen denken: Was möchte man denn erreichen? Beispiel Coke Hug Machine: Sie verkaufen Happiness, nicht ein Getränk.

  5. Pixel zählen war gestern
  6. Wegen der heutigen Gerätevielfalt kann man nicht mehr auf bestimmte Grössen gehen. Wichtig ist Responsive Design für die wichtigsten Gerätekategorien.

  7. Digital ernst nehmen
  8. Man sollte nicht statische Elemente strapazieren. GE visualisiert im Web viele Inhalte dynamisch animiert mit gutem Storytelling.

  9. Interaction Design ist Service
  10. Die Usability auf Websites und Online-Shops ist heute noch immer oft hinderlich für das Geschäft

  11. Likes werden überschätzt
  12. What I hear I forget, what I do I understand.

  13. Augenhöhe ist wichtig
  14. Man kann heute nicht mehr von oben herab kommunizieren. Man muss die Kunden partizipieren lassen. Dell macht dies sehr gut, Apple kommuniziert von oben herab…

  15. Transparenz!
  16. Zielgruppen finden heute alles heraus. Man sollte also keine Sachverhalte verstecken. Man muss es sagen, die Frage ist wie…

  17. Menschen machen Marken
  18. Es sind die Menschen in den Unternehmen, die die Marken machen. Gemäss CEO-Studien sind 27% begeisterte Mitarbeiter, gemäss Mitarbeiter-Befragungen nur 4%… Sind die Mitarbeiter nicht überzeugt, wird es schwierig positive Markenwerte zu kommunizieren.

  19. Die Zukunft gehört den Mutigen
  20. Im Web ist heute nicht mehr genau vorherzusagen, wie eigene Aktivitäten aufgenommen werden. Aber ein gutes Mass an Risiko müsste belohnt werden.

 

Über den Autor / die Autorin

Walter Schärer bloggt über neuste Internet-Trends in Social Media, Blogs, Web Analytics, SEO, Mobile und Web 2.0

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