Online Marketing Blog von Walter Schärer

Google Anzeigen-Erweiterungen für optimale Effizienz

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Urs Angst von dq&a erklärt die Anzeigen-Erweiterungen von Google.

Höherer CTR, Relevanz, ROI, AdRank sind einige der Ziele, die man mit AdWords-Extensions erreichen kann.

Google misst heute die Qualität von Werbeanzeigen: Der AdRank setzt sich zusammen aus dem Maximum CPC Bid, dem Quality Score und dem Ad Extension Impact.

Ad Extensions sollte man gezielt einsetzen und nicht alle auf’s Mal. Sie sollten auf die Strategie-Ebenen von Werbekampagnen abgestimmt sein: Mobile-Tablet-Desktop, taktisch-langfristig, Brand, Click, Direct Response, Lead-Transaktion

Die Werbe-Erweiterungen gliedern sich in manuelle und dynamische/automatische.

Manuelle Ad-Extensions:

  • Sitelinks: CTR +10-30%, im Branding +40-50%. Klickanteil 3-5% bei non-Brand, 8-9% bei Brands. Man sollte auf’s Wesentliche fokussieren, keine Hilfe oder Kundendienst anbieten. Für Mobiles können eigens Sitelinks hinterlegt werden
  • Zusatzinformationen: Kommunikation von bis zu 6 Werten, USP/UAPs, Strategie. Gleichzeitig werden nur 4 dargestellt, die andern rotieren.
  • Rezensionserweiterungen: Vertrauensbildung, Verkaufsförderung. Je unabhängiger die Quelle, umso besser. Zitate oder Auszeichnungen eignen sich inklusive externe Links zu Testimonials
  • Standorte: Man muss Google My Business verifiziert haben. Der CTR-Uplift ist ca. 10%. My Business muss mit dem AdWords-Konto verknüpft werden. Das ist wichtig vor allem für spätere Standort-Kampagnen und entsprechende Mobile-Suchen. Hier ist auch ein direkter Link in den Routenplaner möglich. Auch näher gelegene Filialen zum aktuellen Standort werden eingeblendet
  • Anruf-Option Click-to-Call: Das Call-Conversion-Tracking wird noch wenig genutzt. Die mobile Brand Click to Call ist 2-5%. Die Conversion beträgt 15-30%. Die Standard-Einstellung von 60 Sekunden für die Messung einer Konversion kann man auf 15 Sekunden heruntersetzen. Lokale und 0800-er Umleitungsnummern werden erst ab 100 Anrufen eingeblendet. Nach ca. 3 Wochen sind die Nummern nicht mehr gültig, da sie später anderweitig vergeben werden. Man sollte sie also nur für kurzfristig Kampagnen einsetzen, um die Conversion zu messen
  • Manuelle Snippets: Gut bei breitem Sortiment. Anreize und Emotionen schaffen. Marken, Produktnamen, Kategorien. Wird von Google manuell geprüft und manchmal abgelehnt!
  • Apps

Dynamische Ad-Extensions:

  • Sitelink-Erweiterungen
  • Vorherige Besuche
  • Kundenbewertungen
  • Verkäuferbewertungen
  • Profileerweiterungen

Bei den Auswertungen der Performance Analyse muss man gut darauf achten, die Anzeigetypen richtig zu filtern. Sonst liest man zu hohe Werte.

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Walter Schärer bloggt über neuste Internet-Trends in Social Media, Blogs, Web Analytics, SEO, Mobile und Web 2.0

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