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Mobile SEO – Mobilegeddon von Google

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Die Internetnutzung verschiebt sich stark vom Desktop auf Mobiles. Heute wird bereits ein Viertel aller Suchen mobil durchgeführt. D.h. dass die mobile Suche für fast alle Inhalteanbieter relevant wird oder bereits ist.

Vortrag von Christina Meyer von AmazeeMetrics am Internet-Briefing.

Google fördert seit Jahren die Entwicklung mobiler Webseiten. Die Ladegeschwindigkeit und Lesbarkeit von mobilen Webseiten wird für das Ranking in Trefferlisten genutzt: Schlecht optimierte Seiten verlieren an Visibilität, gut optimierte Seiten werden gefördert. Schon auf der Trefferliste weist Google aus, ob eine Seite für mobile Geräte optimiert ist.

Am 21. April 2015 lancierte Google „Mobilegeddon“: Für die mobile Suche wurde ein eigener Index aufgeschaltet. Mobile-Friendly Webseiten werden gezielt präferiert. Bereits im September waren 90% der Einträge auf der ersten Seite der Google-Trefferliste mobile-optimiert (von 75% im April).

Entwicklung mobil optimierter Webseiten in Google Trefferlisten

Entwicklung mobil optimierter Webseiten in Google Trefferlisten

Mobile SEO-Massnahmen

Es gibt 3 Varianten für mobil optimierte Webseiten:

  • Responsive Web-Design
  • Dynamische Auslieferung von separatem Code
  • Separate mobile Webseite wie m.facebook.com

5 Ranking Faktoren für mobile Webseiten

  • Lokale Faktoren wie Adresse und Standort mit regionalen Links, ein Google My Business Konto, Ratings und Reviews in lokalen Verzeichnissen
  • Technische Aspekte wie Freigeben aller Ressourcen für Suchbots (inklusive Javascript-, CSS-, Bild-Dateien), kein Flash, korrekte Weiterleitungen, mobil-spezifische Fehlerseiten, keine Werbe-Interstitials, keine irrelevanten gegenseitigen Verlinkungen, schnelle Ladezeit der Seite (siehe Google PageSpeed Insights oder Accelerated Mobile Pages Project AMP)
  • Gute User-Experience mit gut lesbaren Schriftgrössen (14Pt für Elemente above the fold), strukturierte Inhalte mit Zwischentiteln und Bildern, Reduzieren von Werbeanzeigen, relevante, interne Verlinkungen (mit genügend Abstand zwischen den Links), optimierte Bildgrössen. Testen kann man die Usability mit dem Google Mobile-Friendly Test
  • Qualitativ hochwertige Inhalte sind zentral. 600 bis 800 Wörter pro Seite sind optimal. Man sollte relevante Keywords verwenden zusammen mit ähnlichen Begriffen
  • Backlinks und Social Signals sind auch mobil wichtig. Die Links müssen organisch zustandekommen (keine Linkfarmen einsetzen!), Qualität geht klar vor Quantität. Social Signals von Facebook, Twitter, Google Plus und Pinterest zählen fast soviel wie Links.
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About Author

Walter Schärer bloggt über neuste Internet-Trends im Online Marketing, Social Media, Blogs, Web Analytics, SEO, Mobile und so.

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